Gedankenexperimente: Minority Report

Dass Philip K. Dick ein begnadeter Science Fiction Autor ist, wird vielen spätestens durch die Amazon Prime Serie The Man In The High Castle bewusst geworden sein, die neben Breaking Bad, Chernobyl und Game of Thrones zu den besten Serien der letzten Jahre gezählt wird. Aber Philip K. Dick kann nicht nur gute Romane schreiben, sondern auch interessante Gedankenexperimente in Kurzgeschichten verfassen, wie zum Beispiel im Falle seiner wenige Seiten langen Geschichte mit dem Titel Minority Report.

Die Idee: Was wäre wenn Strafverfolgungsbehörden bereits über eine kriminelle Tat Bescheid wüssten, bevor der Täter sie ausführt? So kann die Tat verhindert werden, bevor sie geschieht und der potentielle Täter wandert direkt ins Gefängnis. Die Idee basiert auf dem Verständnis der philosophischen Richtung des Predeterminismus. Alles, was ein Mensch tut, ist durch die vorangegangenen Taten bereits vorbestimmt. Dass dies nicht so ist, muss der Protagonist am Ende unter Beweis stellen. Eine spannende Geschichte, die mit Tom Cruise in der Hauptrolle auch verfilmt wurde. Hier zeigt sich jedoch, dass Hollywood nicht immer gute Science Fiction-Filme dreht. Der Film hatte eher schlechte Kritiken und kam auch beim Publikum nicht sonderlich gut an.

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